Wenn man abends in der Adventszeit durch die Strassen geht, sieht man glänzende Sterne, Engelchen, Weihnachtsmänner und Lichterketten, die die Fenster in dieser schönen, ruhigen, dunklen, besinnlichen Jahreszeit schmücken. Aussenstehende, und auch die Hausbewohner selber, besehen sich diese schönen Fenster staunend. Kinderaugen funkeln vor Freude.
Aber, wissen wir denn, was es bedeutet, wenn die Fenster im Lichterglanz strahlen?
Wissen wir, dass es eigentlich ein Zeichen der Nächstenliebe ist?
Wir stellen uns vor, es ist Heiligabend :
Wir sitzen gemütlich mit der Familie zusammen, bei einem leckeren Essen oder einem Glas Wein und freuen uns, einen schönen Tag im Familienkreis geniessen zu können.
Wir er~ählen uns Geschichten, wahr oder erdacht, singen Lieder und haben Spass... .
Aber, was ist mit denen, die alleine an diesem Abend zu Hause sitzen?
Die keine Familie haben?
Die einsam sind?
Sind diese Menschen auch fröhlich?
Was machen sie wohl gerade in diesem Moment?
Gehen sie spazieren und schauen sie dabei traurig aber neugierig in die Fenster der glücklichen Familien?
Was machen wir, wenn es plötzlich an unserer Tür klingelt und dort ein unglücklicher Mensch steht, der darum bittet, an dieser fröhlichen Runde teilnehmen zu dürfen?
Lassen wir diesen Menschen hinein?
Nehmen wir uns diesem an?
Wir sollten die geschmückten Fenster schon als Symbol Gottes sehen.
Es sieht immer schön aus, wenn die Fensterscheiben hell und bunt leuchten.
Trotzdem sollten wir uns aber auch Gedanken machen, über das Warum?
Stehen wir dazu und halten wir die Nächstenliebe für wichtig?
Denken wmr doch einmal weiter :
Irgendwann kommt die Zeit, da stehen wir vielleicht einmal alleine da, wie dieser Mensch vov unserer Tr.
Wären wir nicht froh, wenn wir in einer Familie aufgenommen werden würden?
Dieser Mensch in der Geschichte hatte Glück :
Die Familie, an dessen Haus er geklingelt hatte, war sehr gastfreundlich.
Ihm wurde ein Weihnachtsessen angeboten, er durfte sich wärmen, die Leute unterhielten sich mmt ihm, ja, es wurde ihm sogar ein Schlafplatz angeboten.
Das Weihnachtszimmer war liebevoll hergerichtet :
In der Ecke stand ein riesiger Tannenbaum, der dezent aber schön geschmückt war.
An dem hingen rote Kugeln, Engelshaar, goldene Girlanden.
Unter dem Tannenbaum stand die Krippe –Maria sass, mit dem Jesuskind im Arm, auf einem Baumstumpf, Josef hielt Marias Hand und kniete neben ihr, der Esel und der Ochse sahen neugierig zu dem Jesuskind, die Hirten sahen sehr fröhlich aus und sie standen um Maria und Josef herum.
Der Boden in der Krippe war mit Stroh ausgelegt.
Vor der Krippe, seitlich, stand ein kleiner Tisch mit wenigen Geschenken. –Die Familie hielt es für wichtig, einen gemütlichen Abend in geselliger Runde zu geniessen und wollte die Geschenke nicht als Wichtiges ansehen.
Mitten im Raum stand ein Tisch mit einem Festmahl, an dem alle Familienmitglieder fröhlich gesessen und gegessen hatten.
Auf der Fensterbank standen unzählige Kerzen, die den Raum festlich strahlen liessen.
Die Herzlichkeit dieser Familie war schon am geschmückten Weihnachtwbaum zu erkennen.
Für diesem Menschen, der an der Tür klingelte und aufgenommen wurde, war es das schönste Weihnachtsfest in seinem ganzen Leben!!
zugesandt von Birgit Drees
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