In den Vereinigten Staaten von Amerika...

Der Weihnachtsmann in Amerika
Santa Claus

... den USA, heisse ich "Santa Claus", Freunde nennen mich auch einfach "Santa".

Das Land ist richtig groß, viel größer als Deutschland, und deshalb habe ich dorteinige starke Rentiere, die mich und meinen Schlitten überall hinbringen. Zum Glück können die Rentiere fliegen, sonst wäre ich am Boden ziemlich lange unterwegs! Entgegen Vermutungen von einigen Kindern verliere ich bei meinen Schlittenflüge nicht ein einziges Geschenk!

Meine Rentiere heissen Dasher, Dancer, Prancer, Vixen, Comet, Cupid, Donner und Blitzen. Erstmals erwähnt wurden meine lieben Gehilfen in dem Gedicht "The Night before Christmas".

Das wohl bekannteste Rentier, nämlich Rudolph, kam erst 1939 dazu. Ihr kennt es sicherlich aus dem Lied Rudolph The Red Nose Reindeer.

In die Häuser gelange ich durch den Schornstein!  Allerdings bewege ich mich schon etwas eleganter als Santa Clause in der gleichnamigen Komödie mit Tim Allen!

Mein Namen hat sich über mehrere Jahre verändert, zunächst hiesse ich Sinterklaas. So nannten mich die Kinder in den niederländischen Kolonien (Gebieten), die mit Ihren Eltern vor langer langer Zeit nach Amerika ausgewandert sind.Später wurde ich dann Saint Claus und dann Santa Claus genannt.

Im großen, kalten Rußland...

Der Weihnachtsmann in Rußland
Väterchen Frost

...heisse ich Ded Moros oder Djeduschka Maros. Übersetzt bedeutet das "Väterchen Frost", diesen Begriff kennt ihr bestimmt auch.

Wenn ich nach Russland reise, muss ich mich umziehen, da die Kinder mich dort in einem blauen Mantel mit weissem Kragen kennen. In Russland ist es oft sehr kalt (vor allem natürlich im Winter!), daher soll mein blauer Mantel für den Frost und die Kälte stehen.

An meiner Seite habe ich meine Gehilfin "Sneguratschka", was soviel bedeutet wie "Schneemädchen" oder "Schneeflocke". Sie hilft mir bei meiner Reise, denn das Land ist sehr groß!

Im schönen Frankreich...

Der Weihnachtsmann in Frankreich
Père Noel

... bin ich im Sommer auch ganz gerne, vor allem an der Mittelmeerküste.Man kennt mich dort (und auch im übrigen Frankreich) als "Père Noel".Die Geschenke bringe ich erst in der Nacht auf den 25. Dezember, und zwar auf dem "klassichen" Weg durch den Schornsteins.Am 25., nach dem Geschenke auspacken, gibt es ein großers Fest, bei dem die "Foie Gras" (Gänsestopfleber) nicht fehlen darf. Zum Abschluss gibt es eine leckere Buttercremetorte namens "Bûche de Noel". Der Name leitet sich ab von einem Holzklotz, der früher zum Heizen des  Raumes verwendet wurde. Die Torte liegt meist auch genau so schwer im Magen, als wenn man einen Holzklotz essen würde. Bei Familien, die den alten Brauch noch immer pflegen, liegen im Kamin stets so viele Scheite, wie es Familienmitglieder gibt.

Bella Italia...

Der Weihnachtsmann in Italien
Weihnachtsmann

... auch "Italien" genannt, stellt im Gegensatz zum deutschen Fest die Krippe statt des Weihnachtsbaumes in den Mittelpunkt. Die Krippe soll an Franz von Assisi erinnern, der die Weihnachtsgeschichte als erster mit Figuren dargestellt hat.

Am 24. Dezember ist man in den Familien oft gar nichts oder sehr wenig, man fastet. Wenn die Mitternachtsmesse vorüber ist, kommt aber der beliebte Weihnachtskuchen "Panetone" auf den Tisch. Das Hauptgericht zu Weihnachten ist "pollo al riso", Hühnchen mit Reis.

Bei diesen Feiern bin ich noch gar nicht dabei, den die Geschenke bringe ich erst am 06. Januar, dem Fest der Heiligen Drei Könige. Die haben dem Christuskind nämlich auch erst am 06. Januar die Geschenke überreicht.

In Spanien...

Der Weihnachtsmann in Spanien
Weihnachtsmann

... feiert man Weihnachten auch erst am 25.12., dort heisst es "Feliz Navidad".

Das Festessen ("cena de noche buena") besteht aus Fisch und Lamm sowie dem Traditionsgebäck "Mantecados". Dazu gibt es als weitere Nascherei oft den "Turron", den man in etwas mit dem in Deutschland bekannten "Türkischen Honig" vergleichen kann. Eine klebrige Angelegenheit, sage ich euch. Da das Fest aber am 25. meist erst abends beginnt, bin ich da schon wieder weg und brauche mir nicht meine Handschuhe mit diesem klebrigen Spaß zu ruinieren.

Statt eines Weihnachtsbaumes kennt mn in Spanien, ebenso wie in Italien, eher die Krippe als weihnachtliches Sysmbol. An vielen Orten gibt es einen Weihnachtsumzug, bei denen die Kinder sich als Hirten verkleiden und der mit einem tollen Feuerwerk endet.